
Ein Tag der Erinnerung und Mahnung, gemeinsam veranstaltet von den Kreisvereinigungen Potsdam und Märkisch-Oderland, der Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 sowie der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes
Im Juli 1936, vor 90 Jahren, begann mit dem Putsch rechter Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung der Volksfront der Spanische Bürgerkrieg. Mit ihm erreichte die seit Ende des 19. Jahrhunderts andauernde Auseinandersetzung zwischen Republikaner*innen und Arbeiterbewegung auf der einen sowie rechten Militärs, Großgrundbesitzern, Faschisten und katholischer Kirche auf der anderen Seite ihren Höhepunkt. Durch die rasche Internationalisierung des Krieges – Deutschland und Italien unterstützen die Franquisten, die Sowjetunion die Republik – nahm die Konfrontation den Charakter eines militärischen Vorspiels des Zweiten Weltkriegs an. Da auf Seiten der Republik auch Freiwillige aus 53 Ländern, die Internationalen Brigaden, kämpften, wurde der Spanische Bürgerkrieg zugleich zu einem Sinnbild des linken Internationalismus und der Solidarität.
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