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SUMMARY:Jüdischer Exodus nach 1945 – Gemeinsame Bildungsreise der DGB-Jugend Berlin Brandenburg und der VVN-BdA Brandenburg
DESCRIPTION:Jüdischer Exodus nach 1945 – Gemeinsame Bildungsreise der DGB-Jugend Berlin Brandenburg und der VVN-BdA Brandenburg \nDatum: 30.6. – 7.7. \nOrt: Krimml Österreich \nIm Sommer 1947 mussten einige Tausend jüdische Männer\, Frauen und Kinder – vor allem aus Osteuropa\, wo sie ihre Heimat verloren hatten –  den beschwerlichen\, Weg über den Krimmler Tauern von Österreich nach Südtirol auf sich nehmen\, um ihrem Ziel\, in Palästina eine neue Heimat zu finden\, näher zu kommen. An ihr Schicksal erinnert eine Gedenkwanderung auf der historischen Fluchtroute\, organisiert vom österreichischen Verein für aktive Gedenk- und Erinnerungskultur APC (Alpine Peace Crossing) \nIn der zweiten Österreichischen Republik etablierte sich bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs die nicht haltbare Erzählung von Österreich als erstem Opfer des Nationalsozialismus. Diese verhinderte bis in die frühen 1990er Jahre hinein sowohl eine gesellschaftliche Aufarbeitung der Täterschaft von Österreicher*innen während des NS als auch die Thematisierung der Erfahrungen von Juden und Jüdinnen in Österreich während des NS und in der Nachkriegszeit. \nUnsere Bildungsreise bewegt sich auf den Spuren des Jüdischen Exodus 1947 und betrachtet dabei auch die spezifische Geschichte Österreichs vor\, während und nach dem Nationalsozialismus. Die inhaltlichen Stationen unserer Reise sind: \n        (Mehrstündige) Gedenkwanderung auf den Spuren der Flucht von 1947 über den Krimmler Tauern bis Kasern in Südtirol/Alto Adige\n        Besuch der Anton-Wallner-Kaserne in Saalfelden (ehemaliges DP-Camp Givat Avoda)\n        Gespräch mit Gewerkschafter*innen des ÖGB zu Fragen von demokratischer Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus in Österreich\n        Einblick in die Gedenkarbeit von APC\n        Lesung und gemeinsames Gespräch mit Rudolf Leo (Autor „Der Pinzgau unterm Hakenkreuz“)\n        weitere Vorträge\, Filme\, Workshops und Wanderungen zu den Themen Jüdischer Exodus\, Austrofaschismus\, Österreich im NS und österreichische Gedenklandschaft \nMehrer historische Orte werden wir zu Fuß begehen. Dazu sind feste Wanderschuhe\, Trittsicherheit und Ausdauer von Nöten. \nFür die Teilnahme fällt ein Unkostenbeitrag von 150€ an. Sollte dieser nicht möglich sein\, bitten wir um eine Zeitnahe Rückmeldung an signer.ndc@dgb.de \nFür Berlin und Brandenburg besteht die Möglichkeit Bildungsurlaub / Bildungszeit zu nehmen. \nFür die Anmeldung verwendet bitte folgendes Anmeldeformular: https://cloud.courage-college.de/apps/forms/s/s228qNFtkBQpx2zETC2sKKQt
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SUMMARY:Lesung: Die Kinder von Hoy
DESCRIPTION:ihr seid herzlich zur Lesung am 14. Juli mit Grit Lemke ins Horte eingeladen. Die Autorin Grit Lemke wird aus ihrem Buch „Die Kinder von Hoy“ lesen. Ein Buch\, dass die Biografie einer Stadt beleuchtet\, die neben Rochstock-Lichtenhagen\, Solingen und Mölln für die massive rechte Gewalt und Pogrome der 90er Jahre steht: Hoyerswerder.\nDer Wiedervereinigung folgten in vielen Teilen Ostdeutschlands Massenentlassungen. Der Rassismus gegen die noch in Ostdeutschland lebenden Vertragsarbeitende wurde durch eine rasant erstarkende Rechte entzündet\, so auch in Hoyerswerder.\nIn einem dokumentarischen Roman kombiniert Lemke die Stimmen der Kinder von Hoy und damals herrschende sowie entstehende Gesellschaftsdynamiken. Eine Dynamik\, die sich nicht auf einen Ort begrenzen lässt\, sondern für das gesamte neue Bundesgebiet gilt. Vielerorts versuchten Nazis den Umbruch in eine rechte Hegemonie zu überführen. Gewalt und Mord standen an dee Tagesordnung\, auch hier in Strausberg. So wurde am 28. Juli 1993 Hans-Georg Jakobson von Neonazis getötet. \nDie Lesung findet im Rahmen des Gedenkens an den Mord von Hans-Georg Jakobson statt und beleuchtet die strukturellen Voraussetzunen der unter dem Begriff „Baseballschlägerjahre“ bekannt gewordene Zeit alltäglich rechter Übergriffe in den 90er und 2000er Jahren. \n19 Uhr gibt es warmes Essen gegen Spende und kalte Getränke. Ab 20 Uhr Lesung. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Gedenken an Hans-Georg Jakobson in Strausberg
DESCRIPTION:28. Juli 16 Uhr | 30 Jahre danach – Kundgebung zum Gedenken an Hans-Georg Jakobson \nDer Mord an Hans-Georg Jakobson jährt sich dieses Jahr zum 30.Mal. Am Abend des 28.Juli 1993 fährt  Hans-Georg Jakobson in der S-Bahn in Richtung Berlin. Er ist 35 Jahre alt und lebt ohne festen Wohnsitz. Drei  stadtbekannte Neonazis  wecken den Schlafenden und wollen ihn ausrauben. Da Sie kein Geld bei ihm finden\, beginnen Sie\, ihn zu verprügeln und werfen Jakobson zwischen den Bahnhöfen Strausberg und Petershagen Nord aus dem fahrenden Zug. Hans-Georg Jakobson versucht sich dagegen zu wehren\, doch es gelingt ihm nicht. Er verstirbt einen Tag später im Krankenhaus. Seine Familie erfährt erst Monate später von seinem Schicksal. \nÜber 30 Menschen sind seit 1990 durch rechte Gewalt und Neonazis in Brandenburg ermordet wurden oder sind Verdachtsfälle. Ein Drittel davon sind aus sozialdarwinistischer Gründen getötet worden. Der Hass auf vermeintlich „sozial Schwache“\, auf Wohnungs- und Obdachlose\, auf arme und arbeitslose Menschen ist zentrales Motiv rechter Ideologie. \nMit der Gedenkkungebung möchten die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Märkisch-Oderland\, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) Märkisch-Oderland\, die Jungen Humanist*innen (JuHus) MOL und die S5 Antifa  gemeinsam an Hans-Georg Jakobson erinnern\, denn kein Todesopfer rechter Gewalt sollte jemals vergessen werden. Neben der Kundgebung wurde eine gemeinsame Broschüre gestaltet\, die am Tag selbst vorgestellt wird.\nDie Kundgebung findet am Freitag\, dem 28.Juli ab 16 Uhr am Vorplatz am S-Bahnhof Strausberg (Vorstadt) statt. Unterschiedliche Gedenkiniativen und Vereine wie die  Opferperspektive e.V. und die Wohnungslosenstiftung e.V. beteiligen sich mit Redebeiträgen. \nIm Anschluss an die Kundgebung gibt es ab 19 Uhr gemeinsames Abendessen und  einen Vortrag zum Thema „Obdachlos! Was es bedeutet für Menschen draußen schlafen zu müssen“ im Sozialen Zentrum Horte\, Peter-Göring-Straße 25 in 15344 Strausberg. \nFacebook: https://www.facebook.com/events/137288819378142\nWebsite: https://horte-srb.de/30-jahre-danach-kundgebung-zum-gedenken-an-hans-georg-jakobson/
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